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Monitor mit Raspberry Pi als Fernseher nutzen: mein Ansatz

Ich wollte den Monitor in meinem Setup auch als Fernseher nutzen. Daraus wurde ein eigenes Projekt mit einem Raspberry Pi 5, einer HTML-Oberfläche und dem Handy als Fernbedienung.

Mein Monitor mit der selbst entwickelten TV-Oberfläche
Ein Foto aus meinem eigenen Projekt. Weitere Bilder und Projekt ansehen ↗

Was sollte der Monitor können?

Der Monitor sollte neben seiner normalen Aufgabe im Setup auch für Videos und Streaming nutzbar sein. Ich wollte dafür eine Oberfläche, die zu meinem eigenen Aufbau passt. Die Bedienung sollte vom Handy aus möglich sein, statt für jede Aktion direkt am Raspberry Pi arbeiten zu müssen.

Die Hardware-Basis meines Projekts ist ein Raspberry Pi 5. Auf ihm läuft Raspberry OS. Der Monitor übernimmt die Anzeige, während der Pi die Oberfläche und den Browser ausführt.

Warum habe ich Kodi nicht verwendet?

Meine erste Idee war, Kodi auf dem Raspberry Pi zu installieren. Für meine Vorstellungen passte diese Lösung aber nicht richtig. Deshalb habe ich weitergesucht und mich schließlich entschieden, eine eigene TV-Oberfläche mit HTML zu entwickeln.

Diese Entscheidung entstand aus meinem konkreten Setup. Für jemanden, der eine fertige Medienoberfläche sucht, ist eine vorhandene Lösung weiterhin ein anderer möglicher Ausgangspunkt. Mir ging es bei diesem Build auch darum, eine Oberfläche selbst zu gestalten und ihre Funktion zu verstehen.

Wie gehören Oberfläche, Browser und Handy zusammen?

Die selbst entwickelte Oberfläche läuft auf dem Raspberry Pi und wird auf dem Monitor angezeigt. Für Netflix und YouTube habe ich in diesem Projekt den Browser genutzt. Das Handy übernimmt die Fernbedienung.

Damit haben die Teile unterschiedliche Aufgaben: Der Monitor zeigt das Bild, der Pi führt die Software aus, und das Handy dient zur Bedienung. Die HTML-Oberfläche ist der Teil, den ich für dieses Projekt selbst gebaut habe.

Handy: BedienungRaspberry Pi: Oberfläche und BrowserMonitor: Anzeige

Wo liegen die Grenzen dieses Ansatzes?

Dieser Aufbau ist auf meinen Monitor und meine eigene Bedienung zugeschnitten. Wenn du ihn als Idee für deinen eigenen Build nutzt, solltest du zuerst festlegen, welche Dienste und Bedienfunktionen dir wichtig sind. Teste diese auf deiner konkreten Hardware, bevor du viel Arbeit in die Oberfläche steckst.

Streamingdienste können technische Anforderungen und ihre Unterstützung verändern. Meine Beschreibung dokumentiert meinen Aufbau und ist keine Zusage, dass jeder Dienst auf jedem Raspberry-Pi-System funktioniert. Eine vollständige Nachbauanleitung mit geprüften Installationsbefehlen und allen Quelldateien ist dieser Projektbericht noch nicht.

Auf der Projektseite zeige ich den fertigen Aufbau und weitere Fotos. Dort siehst du auch, wie sich die Idee in meinem Setup entwickelt hat.